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Mercedes Assel Poget
Direktorin, La Chocolatière
Mercedes Assel Poget, Direktorin La Chocolatière

Frau Assal Poget, ist Schoggi für Sie Beruf oder Berufung?

Ich denke, Schokolade ist vor allem meine Leidenschaft. Eine Berufung ist nämlich etwas, das man von Geburt an in sich trägt. Man kann sich zwar schon früh für Schokolade interessieren, aber erst wenn man sich intensiv mit den Rohstoffen auseinandersetzt, kann man eine wirkliche Leidenschaft entwickeln. Es ist genau dieses Fachwissen, das meine Passion für Schokolade weckte und mich meinen Beruf bis heute mit Hingabe ausüben lässt.

Mercedes Assel Poget, Direktorin La Chocolatière

Worin besteht Ihr Schokoladenhandwerk?

In meinem Lebenslauf beschreibe ich mich als „Chocolate Executive Officer (CEO)“. Ich stehe im Dienst meines Unternehmens und unserer Kunden. Ich führe meine Mitarbeitenden und gebe alles, damit sie glücklich sind, hier zu arbeiten. Ich leite alle Projekte und kümmere mich ums Management. Ich bin wie eine Dirigentin eines Orchesters, die darauf hinarbeitet, dass die Musik gefällt. 

Mercedes Assel Poget, Direktorin La Chocolatière

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Schokolade?

Schon als kleines Kind war ich eine kleine Schlemmerin. Ich erinnere mich sehr gut an die Schoggiriegel, die wir zu Hause hatten. Und manchmal luden mich meine Eltern auf eine heisse Schokolade ein. Das sind schöne Kindheitserinnerungen. Zwischen sechs und 17 Jahren lebte ich in Peru. Obwohl das Klima dort ganz anders ist, habe ich meine Liebe zur Schoggi nicht verloren.

Mercedes Assel Poget, Direktorin La Chocolatière

Was bedeutet für Sie Innovation in der Schokoladenbranche?

Die Schokoladen-Branche lässt sehr viel Raum für Innovation. Schoggi ist eine Variante von Kakao. Und Kakao ist ein Rohstoff, über den man noch sehr wenig weiss. Meiner Meinung nach könnte man noch sehr viel mehr daraus machen. Wir stehen erst ganz am Anfang. Zudem arbeiten wir intensiv an der Entwicklung neuer Technologien. Auch das ist zentral, um weiterhin zu den führenden Unternehmen in der Schokoladenbranche zu gehören. 

Mercedes Assel Poget, Direktorin La Chocolatière

Welche Schokolade essen wir in Zukunft?

Schokolade wird noch viele weitere Generationen glücklich machen. Ich wünsche mir, dass ihnen die Momente, in denen man mit Familie oder Freunden ein Stück Schokolade geniesst, erhalten bleiben. Ich denke, Schokolade wird auch in Zukunft ein Genussmittel sein, auch wenn sie vielleicht andere, innovativere Formen annehmen wird.

Mercedes Assel Poget, Direktorin La Chocolatière
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Bastien Thibault
Chef Chocolatier, Blondel
Bastien Thibault, Chef Chocolatier Blondel

Herr Thibault, ist Schoggi für Sie Beruf oder Berufung?

Schokolade ist mein Beruf. Ich habe meine Leidenschaft dafür während einem Praktikum entdeckt. Seither ist Schokolade meine Passion.

Bastien Thibault, Chef Chocolatier Blondel

Worin besteht das Schoggi-Handwerk eines Chef Chocolatier?

Als Chef Chocolatier koordiniere ich das ganze Arbeitsteam, ich treffe Entscheidungen und finde innovative und individuelle Lösungen für jeden Kunden und jede Anforderung. 

Bastien Thibault, Chef Chocolatier Blondel

Welches ist Ihre schönste Erinnerung im Zusammenhang mit Schokolade?

Der Duft von Schokolade im Labor und meine erste Kreation - ein Chalet ganz aus Schokolade – werde ich nie vergessen.

Bastien Thibault, Chef Chocolatier Blondel

Was bedeutet für Sie Innovation?

In unserer Branche haben wir die Möglichkeit, immer Neues auszuprobieren, zu experimentieren und so auch ständig innovativ zu sein. 3D-Druck ist ein grosses Thema, aber auch neue Materialien, Technologien oder Zutaten bieten zahlreiche Chancen. 

Bastien Thibault, Chef Chocolatier Blondel

Welche Schokolade essen wir in Zukunft?

Die Schokolade der Zukunft hat weniger Zucker und weniger Fett. Und sie schmeckt dementsprechend weniger gut. 

Bastien Thibault, Chef Chocolatier Blondel
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Lise Luka
Direktorin Salon des Chocolatiers
Lise Luka, Direktorin Salon des Chocolatiers.

Frau Lise, ist Schoggi für Sie Beruf oder Berufung?

Das ist eine schwierige Frage… Zuerst war Schokolade für mich eine Berufung. Dann ist sie zu meinem Beruf geworden. 

Lise Luka, Direktorin Salon des Chocolatiers.

Welche Schokolade essen wir in Zukunft?

In Zukunft werden die Konsumentinnen und Konsumenten immer mehr Wert auf nachhaltige Schokolade legen. Das bedeutet, dass sie Schokoladen möchten, die nach ethischen Regeln hergestellt und transportiert wurden. Bean-to-Bar oder sogar Tree-to-Bar sind bei Schokoladehersteller jetzt schon hoch im Kurs. Ich denke, dass diese Ansätze in Zukunft sogar noch wichtiger werden.

Lise Luka, Direktorin Salon des Chocolatiers.

Wenn Sie selbst eine Schokolade wären, welche wäre das?

Eine sehr intensive schwarze Schokolade mit etwas geröstetem Sesam und einem Hauch von Himbeere. 

Lise Luka, Direktorin Salon des Chocolatiers.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Schokolade?

Meine Mutter gab mir frisches Brot mit ein wenig Butter und Schokolade. Meistens war es Milchschokolade mit Haselnüssen von Milka, die ich zum Z’Vieri erhielt. Das war mein Lieblings-Snack. Schokolade verbinde ich aber auch sehr stark mit meinem Mann. Er liebt Schoggi und isst raue Mengen davon.

Lise Luka, Direktorin Salon des Chocolatiers.

Welches Schoggi-Handwerk üben Sie aus?

Ich habe meine Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht. Ich liebe Schokolade, Kreativität, Reisen, Entdecken und Teilen. Ich organisiere Veranstaltungen rund um Kakao und Schokolade. Das ermöglicht es mir, all das auszuleben.

Lise Luka, Direktorin Salon des Chocolatiers.