AKTUELLES

Wachstum im Ausland, Rückgang im Inland

Das Exportgeschäft boomt.

Dank starkem Exportgeschäft, zieht die Schweizer Schokoladeindustrie eine positive Jahresbilanz. Unter dem Strich stieg der Branchenumsatz 2018 um ein Prozent. Im Inland hat die Schweizer Schokolade aber zunehmend einen schweren Stand. 

 

Steigender Exportanteil

Erfreulich präsentiert sich das Exportgeschäft. Der Exportanteil an der Gesamtproduktion stieg im Jahr 2018 weiter an und beträgt neu 72.5 Prozent. Die Schokoladeproduzenten exportierten insgesamt 138'153 Tonnen Schweizer Schokolade (+8.0 Prozent) und setzten damit total 991 Millionen Franken (+6.0 Prozent) um. Besonders beliebt war die Schweizer Schokolade in den umliegenden EU-Staaten, aber auch in Australien, Brasilien, China, Japan oder Russland.

Schweizer Schokolade ist im Ausland sehr beliebt.
Schweizer Schokolade ist im Ausland sehr beliebt.

Rückgang beim Schweizer Pro-Kopf-Konsum 

2018 wurde in der Schweiz erneut weniger Schokolade aus heimischer Produktion gegessen als noch im Vorjahr. Der Anteil von Importschokolade am Inlandkonsum stieg währenddessen auf 41 Prozent an. Insgesamt sank der durchschnittliche Schoggi-Konsum um 200 Gramm. Dafür gibt es Gründe. Der heisse Sommer war kein Freund der Schokolade. Und auch das Weihnachtsgeschäft verlief insbesondere zu Beginn harzig. Durchschnittlich konsumierten Schweizerinnen und Schweizer 2018 dennoch 10.3 Kilogramm Schokolade pro Person. Im internationalen Vergleich ist das nach wie vor ein Spitzenwert. 

Der heisse Sommer drückte in der Schweiz auf die Absatzzahlen.
Der heisse Sommer drückte in der Schweiz auf die Absatzzahlen.